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Realisierung

JUS

Neues Arbeiten mischt sich mit bewährten Arbeitssituationen in dem Büroraum des Personal-Teams der Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz. Mit Sitz im 1914 erbauten Nordsternhaus in Berlin Schöneberg erstreckt sich auf 100 Quadratmetern ein gemeinschaftlich und hierarchiefrei genutztes Großraumbüro. Der frühere Arbeitssaal besitzt eine Großzügigkeit, die ein zukunftsfähiges Arbeiten gewährleistet. Die Neugestaltung setzt sich dabei ebenso mit der Kehrseite der gewonnenen Kommunikation auseinander und schafft ruhige Zonierungen für konzentriertes Arbeiten.

 

Um in einem partizipativen Prozess die Mitarbeiter in die Planung zu involvieren, bildete ein gemeinschaftlicher Workshop den Auftakt der Neugestaltung, um deren Bedürfnisse und Wünsche aufzugreifen und zu berücksichtigen. Der große Raum, der durch einen Eingang erschlossen wird, unterteilt sich durch eine neu integrierte raumhohe Box in drei Zonierungen: einem Lounge- und Workshop-Bereich für informelles Arbeiten und Austauschen, dem abgeschlossenen innenliegenden Raum mit großem Besprechungstisch und Whiteboard sowie angrenzenden offenen, klassischen Arbeitssituationen. Die Box, die als Raum im Raum wahrgenommen werden kann, wird ergänzt durch eine zurückgezogene Sitznische und integrierten Regalen. Glaswände an den Längsseiten ermöglichen Blickbeziehungen sowie eine natürliche Belichtung.

 

Zu dem grauen Teppich und den weißen Wänden bildet die Box mit einer Oberfläche aus Eichenfurnier und Glas eine stimmige Ergänzung. Gedeckte Rot-, Grün- und Blautöne werden bei der Sitzbank in farbigen Textilien aufgegriffen sowie bei einzelnen sich wiederholenden lackierten Elementen im Raum. Kleine Akustikpaneele im Fliesenformat sind ebenso in unterschiedlichen Farben an einer Wand montiert. Ergänzt wird das aktuelle Raumkonzept durch neue Möbel und Leuchten.

ThemaOffice Interior

KategorieRealisierung

Fertigstellung2017

OrtDE – Berlin Schöneberg

Fläche100 qm

Auftraggeber Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz